Warum ein großes Foto trotzdem schlecht passen kann
Bei einem Wallpaper zählt nicht nur die Pixelzahl
Nehmen wir ein Beispiel aus der Praxis: Sie laden ein wirklich großes Foto mit 5000 oder 6000 Pixeln Breite herunter. Das müsste für einen normalen Monitor doch locker reichen oder? Nach dem Einstellen fehlt trotzdem plötzlich ein Teil des Motivs. Der Grund ist häufig nicht die Auflösung bzw. Größe, sondern das Seitenverhältnis.
Ein 16:9-Monitor ist deutlich breiter als ein klassisches Foto im Verhältnis 3:2 oder 4:3. Wenn das Betriebssystem den gesamten Bildschirm ohne schwarze Balken füllen soll, muss es das Foto vergrößern, bis auch die kürzere Seite abgedeckt ist. Links und rechts beziehungsweise oben und unten steht dann etwas über. Genau dieser Bereich wird abgeschnitten.
Die einfachste Regel für ein scharfes Hintergrundbild
Ideal ist ein Bild mit mindestens so vielen Pixeln wie die gewünschte Monitorauflösung und demselben Seitenverhältnis. Bei 2560 × 1440 Pixeln wäre also ein Wallpaper mit 2560 × 1440 oder größer im Verhältnis 16:9 eine unkomplizierte Wahl. Größer darf es ruhig sein. Deutlich kleiner sollte es dagegen nicht werden, weil das System fehlende Pixel nur hochrechnen kann (wirkt dann verwaschen).
Warum zeigt der Browser eventuell eine andere Auflösung?
Gerade bei Notebooks und hochauflösenden Displays kann hier beispielsweise 1920 × 1080 oder 1536 × 864 stehen, obwohl der Hersteller mit deutlich mehr Pixeln wirbt. Das hängt mit CSS-Pixeln, Skalierung und dem Device Pixel Ratio zusammen. Deshalb zeigt das Tool die hochgerechnete Pixelauflösung nur als Startwert. Wenn Sie die native Auflösung sicher kennen, überschreiben Sie den Wert einfach.
Und bei zwei Monitoren?
Für dasselbe Wallpaper auf beiden Displays reicht es, jeden Monitor separat zu betrachten (Standard). Soll dagegen ein einziges Panorama über zwei Monitore natlos laufen, wird die gemeinsame Fläche interessant. Bei zwei identischen 1920 × 1080-Monitoren nebeneinander wären das beispielsweise 3840 × 1080 Pixel. Unterschiedliche Höhen, Skalierungen oder ein Monitor oberhalb des anderen machen die Sache leider komplizierter. Dafür eignet sich die Monitorübersicht auf unserer Startseite als erster Überblick.
Bildprüfung ohne Upload
Die Bilddatei oben wird nicht an unseren Server geschickt. Der Browser liest lokal Breite und Höhe aus und zeigt die Datei direkt in einer Vorschau an. So können Sie auch private Fotos testen, ohne sie für die Berechnung erst irgendwo hochladen zu müssen. Gerne einfach die Internetverbindung trennen, das Tool funktioniert dennoch!