Pixeldichte ohne Taschenrechner

PPI und Pixeldichte berechnen

HD Mit 1920 × 1080 Pixel sagen noch nicht, wie fein ein Display tatsächlich wirkt. Erst zusammen mit der Bildschirmgröße wird daraus die Pixeldichte. Tragen Sie nur noch Auflösung und Diagonale ein: PPI, Pixelabstand und die ungefähren Maße berechnet das Tool sofort.

  • PPI / Pixels per Inch
  • Pixelabstand in mm
  • Breite & Höhe in cm
  • Megapixel

Auflösung + Diagonale = Pixeldichte

PPI-Rechner für Monitor, Notebook, Tablet und Smartphone

Sie benötigen nur drei Werte: Pixelbreite, Pixelhöhe und die Bildschirmdiagonale. Wer die Zollgröße nicht kennt, kann sie vorher auf unserer Seite zur Bildschirmgrößen-Schätzung näherungsweise bestimmen.

Werte eingeben

Am zuverlässigsten ist die native Auflösung aus dem Datenblatt oder den Anzeigeeinstellungen Ihres Geräts.

Automatisch hochgerechnete Auflösung dieses Bildschirms

Die Auflösung wird vorbereitet.

Die Formel dahinter PPI = √(Breite² + Höhe²) ÷ Diagonale in Zoll

Ergebnis

Sobald die Diagonale eingetragen ist, erscheinen hier Pixeldichte, Pixelabstand und die aus dem Seitenverhältnis errechneten physischen Maße.

Pixelabstand
Bildfläche
Gesamtauflösung
Seitenverhältnis

PPI ist kein Qualitätssiegel für den kompletten Monitor. Kontrast, Paneltechnik, Farbdarstellung, Reaktionszeit und Betrachtungsabstand spielen weiterhin eine Rolle. Der Wert beschreibt zunächst nur die Dichte der Bildpunkte.

Lupe vor einem Monitor zeigt vergrößerte RGB-Subpixel, daneben ein Smartphone mit demselben Motiv.

Warum zwei 4K-Monitore nicht gleich scharf wirken müssen

Die Pixelzahl allein sagt erstaunlich wenig über die Größe eines Pixels aus

Nehmen wir einmal zwei Monitore mit exakt derselben Pixelauflösung. Beide zeigen 3840 × 2160 Bildpunkte. Der eine Bildschirm misst 27 Zoll, der andere 43 Zoll. Auf dem Papier steht bei beiden „4K“. Trotzdem verteilt der größere Monitor dieselbe Zahl an Pixeln auf eine deutlich größere Fläche. Die einzelnen Bildpunkte sitzen also weiter auseinander.

Genau an dieser Stelle kommt PPI ins Spiel. Der Wert sagt vereinfacht, wie viele Pixel auf einen Zoll beziehungsweise 2,54 Zentimeter passen. Je mehr Bildpunkte in diese Strecke gequetscht werden, desto höher fällt die Pixeldichte aus. Schriftkanten, Symbole und feine Linien können dadurch glatter erscheinen – vorausgesetzt, Betriebssystem und Programme gehen vernünftig mit der hohen Auflösung um.

PPI und Skalierung gehören oft zusammen

Wer ein hochauflösendes Notebook besitzt, kennt das wahrscheinlich: Die native Auflösung ist enorm, trotzdem wirken Menüs nicht winzig. Windows, macOS und mobile Systeme vergrößern die Bedienoberfläche über eine Skalierung. So kann ein Display sehr viele echte Pixel besitzen und Webseiten trotzdem mit deutlich weniger CSS-Pixeln arbeiten. Deshalb übernehmen wir den Browserwert hier nur als bequemen Ausgangspunkt und nennen ihn nicht ungeprüft „native Auflösung“.

PPI oder DPI – ist das nicht dasselbe?

Im Alltag werden die Abkürzungen gerne durcheinandergeworfen. Bei Monitoren ist PPI die passendere Bezeichnung, weil tatsächlich Pixel des Displays gemeint sind. DPI stammt eher aus der Druckwelt und beschreibt dort Punkte pro Zoll. Für die Frage, wie dicht die Pixel eines Monitors oder Smartphones sitzen, ist also PPI die sauberere Einheit.

Was ist ein guter PPI-Wert?

Eine einzelne magische Grenze gibt es nicht. Ein Desktopmonitor wird aus größerer Entfernung betrachtet als ein Smartphone, ein Fernseher oft noch einmal deutlich weiter weg. Dazu kommt die Skalierung des Betriebssystems. Ein hoher Wert kann sehr angenehm aussehen, nützt aber wenig, wenn Programme winzige Bedienelemente darstellen oder die gewünschte Arbeitsfläche durch starke Skalierung wieder schrumpft.

Praktischer ist daher der Vergleich innerhalb derselben Geräteklasse: Welche Auflösung sitzt auf welcher Zollgröße? Wer genau diese Kombination kennt, kann mit dem Rechner sehr schnell abschätzen, wie fein ein anderes Display im Verhältnis dazu ausfällt.

Häufige Fragen

PPI, DPI und Pixeldichte verständlich erklärt

Der Rechenweg ist kurz. Die Begriffe drumherum sorgen meistens für mehr Verwirrung als die eigentliche Formel.

Wie berechnet man die Pixeldichte in PPI?

Zuerst wird aus Pixelbreite und Pixelhöhe die diagonale Pixelzahl errechnet. Diese wird anschließend durch die Bildschirmdiagonale in Zoll geteilt. Ein Display mit mehr Pixeln auf derselben Fläche erreicht dadurch einen höheren PPI-Wert (feinere Auflösung).

Was bedeutet PPI?

PPI steht für Pixels per Inch, also Pixel pro Zoll. Der Wert beschreibt einfach nur, wie dicht die Bildpunkte nebeneinander sitzen. Beispielsweise 10 Pixel pro Millimeter oder 100 Pixel pro Millimeter - ein großer Unterschied! Folge: Je höher die Pixeldichte, desto kleiner ist ein einzelner Pixel.

Was ist der Unterschied zwischen PPI und DPI?

PPI wird üblicherweise für digitale Displays verwendet. DPI bedeutet dagegen Dots per Inch und stammt vor allem aus dem Druckbereich. Im Alltag werden beide Begriffe gelegentlich vermischt, technisch meinen sie aber nicht exakt dasselbe.

Ist ein höherer PPI-Wert immer besser?

Nicht automatisch. Eine hohe Pixeldichte kann Schriften und feine Kanten sehr sauber darstellen, verlangt bei Desktop-Systemen aber oft eine passende Skalierung. Außerdem spielen Betrachtungsabstand, Panelqualität und die verwendete Software ebenfalls eine Rolle.

Welche Auflösung soll ich in den Rechner eintragen?

Am besten verwenden Sie die native beziehungsweise vom Hersteller angegebene Monitorauflösung. Die automatisch erkannte Browser-Hochrechnung ist praktisch, kann durch Skalierung und Browserzoom aber von der tatsächlichen Panelauflösung abweichen.

Kann ich die Diagonale auch in Zentimetern eingeben?

Ja. Stellen Sie in dem Fall die Einheit neben dem Eingabefeld einfach auf Zentimeter. Der Rechner wandelt den Wert intern in Zoll um und berechnet daraus PPI, Pixelabstand und die ungefähren physischen Bildschirmmaße.