HD, Full HD, WQHD, 4K und 8K

Bildschirm­auflösungen im direkten Vergleich

1920 × 1080 (HD) kennt fast jeder. Aber wie groß ist der Sprung zu WQHD in der Praxis wirklich und wie viele Bildpunkte stecken eigentlich in 4K? Hier sehen Sie die üblichen Monitorauflösungen nicht nur als Tabelle. Ihre eigene Pixelauflösung wird direkt dazugerechnet.

  • Pixelzahl vergleichen
  • Format erkennen
  • Full HD bis 8K
  • eigene Auflösung einsetzen

Ihre Auflösung gegen den Rest

Wie viele Pixel hat Ihre Monitorauflösung?

Tragen Sie eine Auflösung ein oder übernehmen den aktuellen Browserwert. Der Vergleich bezieht sich auf die Gesamtzahl der Bildpunkte – nicht auf die physische Größe des Monitors.

Eigene Auflösung eingeben

Am genauesten ist die native Auflösung aus den Anzeigeeinstellungen oder dem Herstellerdatenblatt (nur bei Kentniss verwenden).

Aktuelle Browser-Hochrechnung

Der Vergleich wird vorbereitet.

Einordnung Ihrer Auflösung

Die Angaben sind als praktische Einordnung zu verstehen. Entscheidend bleibt immer die konkrete Zahl aus Breite × Höhe.

Pixel insgesamt
Seitenverhältnis
gegenüber Full HD
gegenüber 4K UHD

Sobald eine gültige Auflösung vorliegt, erscheint hier der direkte Vergleich.

Größenvergleich üblicher Bildschirmauflösungen von HD bis 8K sowie Sonderformaten wie WUXGA, UWQHD und DCI 4K

Von 720p bis 8K

Übliche Bildschirmauflösungen und ihre Pixelzahl

Die letzte Spalte wird mit Ihrer Eingabe berechnet. Ein Plus bedeutet: Ihre Auflösung hat mehr Pixel wie jeweilige Vergleichsauflösung.

BezeichnungAuflösungFormatMegapixelIhre Pixelzahl
HD / 720pklassisches HD 1.280 × 720 16:9 0,92 MP
1366 × 768lange Zeit häufig bei Notebooks 1.366 × 768 ≈ 16:9 1,05 MP
HD+Zwischenstufe über HD 1.600 × 900 16:9 1,44 MP
Full HD / 1080psehr verbreitetes 16:9-Format 1.920 × 1.080 16:9 2,07 MP
WUXGA16:10 statt 16:9 1.920 × 1.200 16:10 2,30 MP
QHD / WQHDoft auch 1440p genannt 2.560 × 1.440 16:9 3,69 MP
UWQHDbreites 21:9-Format 3.440 × 1.440 ≈ 21:9 4,95 MP
4K UHD / UHDUHD-Auflösung für TV und Monitore 3.840 × 2.160 16:9 8,29 MP
DCI 4KDigital-Cinema-Format 4.096 × 2.160 ≈ 17:9 8,85 MP
5Kvierfache Pixelzahl von QHD 5.120 × 2.880 16:9 14,75 MP
8K UHDUHD-Auflösung mit rund 33,2 MP 7.680 × 4.320 16:9 33,18 MP

Pixelmengen sichtbar gemacht

8K hat nicht doppelt, sondern sechzehnmal(!) so viele Pixel wie herkömmliches Full-HD

Die Balken zeigen die tatsächliche Pixelmenge relativ zu 8K UHD. Schon 4K UHD kommt deshalb nur auf ein Viertel der 8K-Pixelzahl.

Full HD1920 × 1080 2,07 MP
WQHD2560 × 1440 3,69 MP
4K UHD3840 × 2160 8,29 MP
5K5120 × 2880 14,75 MP
8K UHD7680 × 4320 33,18 MP

Mehr Pixel – aber was bringt das wirklich?

Der Sprung von Full-HD zu 4K: Der Unterschied ist größer als die Zahlen zuerst vermuten lassen

Nehmen wir zwei ganz typische Monitore. Nummer 1 arbeitet mit 1920 * 1080 Pixeln, Nummer 2 mit 3840 × 2160. Auf den ersten Blick hat sich Breite und Höhe jeweils nur verdoppelt. In der Fläche wird daraus aber die vierfache Pixelzahl: rund 2,07 Millionen Bildpunkte bei Full HD stehen etwa 8,29 Millionen bei 4K UHD gegenüber. Das ist schon ein ordentlicher Sprung nach oben und macht sich im Alltag schnell bemerkbar!

Genau deshalb sollte man beim Vergleich von Monitorauflösungen nicht nur auf die erste Zahl schauen. 2560 × 1440 liegt beispielsweise sichtbar über Full HD, benötigt aber noch nicht einmal halb so viele Pixel wie 4K UHD. Für Spiele kann das durchaus interessant sein, weil die Grafikkarte entsprechend weniger Bildpunkte pro Bild berechnen muss.

Full HD, WQHD oder 4K – welche Auflösung ist ideal?

Das hängt stark von der Bildschirmgröße (Diagonale) ab. FullHD auf 24 Zoll kann weiterhin vernünftig aussehen. Dieselben 1920 × 1080 Pixel auf einem deutlich größeren Display verteilen sich dagegen auf mehr Fläche und werden damit gröber. WQHD beziehungsweise 2560 × 1440 ist deshalb gerade bei 27 Zoll eine häufige Kombination. Wer 4K nutzt erhält noch mehr Details, braucht auf dem Desktop aber (je nach Zollgröße) eine passende Skalierung damit Schrift nicht zu klein wird.

Wenn Sie nicht nur die Auflösung, sondern die tatsächliche Feinheit vergleichen wollen, ist der PPI-Rechner der bessere Maßstab. Dort fließt nämlich zusätzlich die Bildschirmdiagonale ein.

Warum 4K nicht immer 3840 × 2160 bedeutet

Im TV- und Monitorbereich ist mit „4K“ fast immer 3840 × 2160 Pixel gemeint. Technisch sauberer lautet die Bezeichnung deswegen "4K UHD" beziehungsweise UHD. Aus dem digitalen Kino kommt dagegen DCI 4K mit 4096 × 2160 Pixeln. Beides liegt nah beieinander, ist aber eben nicht dasselbe. Wer ein Wallpaper, Video oder Screenshot pixelgenau vorbereiten will, sollte daher besser auf die konkrete Auflösung achten als nur auf das Kürzel.

Auflösungsname und Seitenverhältnis gehören zusammen

Die meisten heutigen TV-Auflösungen verwenden 16:9. Bei Monitoren gibt es zudem noch 16:10, 21:9 und breitere Formate. Ein UWQHD-Monitor mit 3440 × 1440 besitzt beispielsweise dieselbe Höhe wie WQHD mit 2560 × 1440, bietet links und rechts jedoch deutlich mehr Platz. Für Tabellen, Videoschnitt oder mehrere Fenster kann das praktisch sein. Für ein Hintergrundbild muss wiederum das Seitenverhältnis stimmen. Tipp: Genau dafür gibt es unser Wallpaper-Werkzeug.

Die Browseranzeige ist nicht automatisch = Datenblatt

Falls Ihre erkannte Pixelauflösung hier ungewöhnlich aussieht, ist das nicht automatisch ein Fehler. Browser arbeiten bei den Bildschirmmaßen mit CSS-Pixeln und melden zusätzlich ein Device-Pixel-Ratio. Aus beidem lässt sich eine Pixelzahl hochrechnen. Betriebssystem-Skalierung, Seitenzoom und Datenschutzfunktionen können das Ergebnis aber beeinflussen. Warum das so ist, zeigen wir ausführlich unter CSS-Pixel und Device Pixel Ratio.

Häufige Fragen

Monitorauflösung, 4K, WQHD und Pixelzahl

Bezeichnungen sind praktisch. Wenn es genau werden soll, gewinnt aber immer Breite × Höhe in Pixeln.

Was ist die beste Bildschirmauflösung?

Die pauschal beste Auflösung gibt es leider nicht. Sie muss zur Bildschirmgröße, Betrachtungsabstand und zur gewünschten Darstellung passen. 2560 × 1440 Pixel können auf einem 27-Zoll-Monitor beispielsweise sehr angenehm sein. 4K kann aber mehr Details bieten, benötigt für gute Lesbarkeit aber eine stärkere Skalierung.

Ist 2560 × 1440 und WQHD das Gleiche?

2560 × 1440 Pixel werden bei Monitoren meist als QHD oder WQHD bezeichnet. Umgangssprachlich findet man außerdem die Bezeichnung 1440p. Hersteller verwenden Namen jedoch nicht immer vollkommen einheitlich, weshalb die konkrete Pixelzahl am Ende aussagekräftiger ist.

Was ist der Unterschied zwischen 4K UHD und DCI 4K?

4K UHD im TV- und Monitorbereich verwendet 3840 × 2160 Pixel. DCI 4K aus dem digitalen Kinobereich arbeitet dagegen mit 4096 × 2160 Pixeln. Beides wird kurz 4K genannt, die Auflösungen und Seitenverhältnisse sind aber rechnerisch nicht identisch.

Wie viele Pixel hat Full HD?

Full HD bildet sich aus 1920 × 1080 Pixeln. Multipliziert ergeben sich 2.073.600 Bildpunkte. Das entspricht rund 2,07 Megapixel.

Wie viel mehr Pixel hat 4K wie Full HD?

3840 × 2160 Pixel ergeben genau die vierfache Pixelzahl von 1920 × 1080. 4K UHD besitzt damit rund 8,29 Millionen statt 2,07 Mio. Bildpunkte. Die Breite und Höhe sind jeweils doppelt so groß.

Warum zeigt mein Browser nicht die Auflösung aus dem Datenblatt?

Browser melden Bildschirmmaße in CSS-Pixeln. Betriebssystem-Skalierung, Browserzoom und Datenschutzmaßnahmen können deshalb dazu führen, dass die Zahl von der physischen Panelauflösung abweicht. Die Pixel-Hochrechnung auf dieser Seite versteht sich daher ein praktischer Vergleichswert zur Orientierung und keine 100% valide Größe.

Sind mehr Pixel automatisch besser?

Mehr Bildpunkte erlauben grundsätzlich natürlich auch mehr Bilddetails. In der Praxis zählen aber auch Displaygröße, Pixeldichte, Panelqualität (Stichwort Farbtreue), Skalierung und Leistung der Grafikkarte. Ein schlecht eingestelltes und kontrasarmes 4K-Display ist nicht automatisch angenehmer wie ein hochwertiges WQHD-Modell.